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Vorsicht, Wildwechsel!

Warum eigentlich häufen sich im Herbst die Wildunfälle? Die Erklärung ist ganz einfach: Reh, Hase, Wildschwein und Hirsch scheuen das Tageslicht. Erst mit Einbruch der Dämmerung und in der Nacht werden sie aktiv und verlassen ihre Deckung in Wald und Feld.

Das ist im Hochsommer kein Problem, wenn die Sonne sehr früh auf- und sehr spät untergeht und die Nächte kurz sind. Im Herbst jedoch werden die Tage kürzer und die Dämmerungsphasen verschieben sich. Und zwar so, dass sie mit dem morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr zusammenfallen.

Dann sind Wildunfälle vorprogrammiert. Speziell abends, wenn man als Autofahrer einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich hat und die Aufmerksamkeit nachlässt, reagiert man oft zu spät auf plötzlich in der Dunkelheit auftretende Wildtiere.

 

Der Natur zuvorkommen

Deshalb gilt im Herbst bei Fahrten in der Dämmerung oder bei Dunkelheit unbedingt erhöhte Vorsicht am Steuer. Besonders wenn man in waldreichen Gebieten unterwegs ist:

  • Fahren Sie bremsbereit, behalten Sie Straßenränder im Auge und, als beste Vorsichtsmaßnahme, reduzieren Sie die Geschwindigkeit.
  • „Wildwechsel“-Warnschilder bitte wirklich ernst nehmen, genauso wie blaue Wildreflektoren an Leitpfosten.
  • Dort, wo es möglich ist, sollte mit Fernlicht gefahren werden. Sind Wildtiere auf der Straße, abblenden und ggf. hupen.
  • Bitte dran denken: Viele Wildtiere sind Rudeltiere – überquert ein Reh die Straße, folgen meistens noch weitere.

 

Ernstfall Kollision

Ist es doch einmal zu einem Wildunfall gekommen, gibt es eine ganz klare Vorgehensweise:

  • Zuerst Unfallstelle mit Warndreieck absichern und Warnblinker einschalten.
  • Polizei informieren, sie bringt auch den zuständigen Förster mit.
  • Verwundete Tiere auf keinen Fall anfassen! Sie befinden sich in extremem Stress und können in Panik gefährlich reagieren.
  • Tiere, die sich verletzt vom Unfallort entfernt haben, nicht verfolgen! Darum kümmert sich der Förster. Deshalb auch bei nicht auffindbaren Tieren immer die Polizei verständigen.
  • Fotos von Unfallort, Tier und Fahrzeug machen.
  • Totes Wild am Unfallort belassen, es mitzunehmen gilt als Wilderei.
  • Am Unfallort den Unfall polizeilich protokollieren lassen, Stichwort „Wildunfallbescheinigung“ – wichtig für die Versicherung!

 

Vorausschauende Technik

275.000 gemeldete Wildunfälle im Jahr 2017 sprechen eine deutliche Sprache: Man kann als Autofahrer gar nicht genug aufpassen, wenn man im Herbst bei Dunkelheit außerhalb von Ortschaften unterwegs ist.

 

Umso besser, dass Fahrer eines Toyota jederzeit auf die aktive Unterstützung durch ein wirkungsvolles Assistenzsystem zählen können: das Safety Sense-Sicherheitspaket. Es umfasst neben Spurhalteassistent, Fernlichtassistent und Verkehrsschilderkennung auch das hochmoderne Toyota Pre-Collision System (PCS).

Das Pre-Collision System nutzt einen Laser als Entfernungsmesser und eine Kamera, die die Fahrtrichtung überwacht. Besteht Kollisionsgefahr, zum Beispiel durch plötzlich auftauchendes Wild, wird der Fahrer durch den Front-Kollisionswarner optisch und akustisch gewarnt. Reagiert er nicht, veranlasst das Pre-Collision System per autonome Notbremsfunktion eine genau dosierte, selbstständige Abbremsung bis hin zur Vollbremsung. So wird eine Kollision verhindert oder deren Folgen auf ein Minimum reduziert. Selbstverständlich funktioniert PCS auch bei Fußgängern, Fahrradfahrern oder anderen Fahrzeugen.

 

Sollte es zu einem Unfall gekommen sein, tritt eCall in Aktion, ein automatisches Notrufsystem, das seit April 2018 in allen Fahrzeugen verbaut ist. Dabei wird automatisch eine Unfallmeldung abgesetzt mit der Angabe des Unfallzeitpunkts, den genauen Koordinaten des Unfallorts, der Fahrtrichtung und einer Fahrzeug-ID.

Gut zu wissen also, dass man in einem Toyota nicht alleingelassen wird, sondern er mitdenkt und vorausschaut. Doch trotz modernster Technologie – letztlich ist der Mensch am Steuer bis auf Weiteres das wichtigste Sicherheitssystem. Achten Sie im Herbst deshalb auf eine der Witterung und den Lichtverhältnissen angepasste Fahrweise. Das ist gut für Sie – und gut für Wildschwein, Reh und Hirsch.

 

Wir wünschen gute Fahrt und einen schönen Herbst!

 

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